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Ein Spielbogen für Babys

Mit zunehmendem Alter wollen Babys ihre Umwelt immer mehr erkunden und entdecken täglich neue Dinge. Aufmerksam beobachten sie die Umgebung und den Alltag in der Familie. Natürlich wollen sie am liebsten rund um die Uhr bei ihren Eltern sein und auch gerne von ihnen beschäftigt werden. Doch dafür ist nicht immer Zeit, und Säuglinge sollten ruhig auch lernen, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Das gewährt nicht nur den Eltern gewisse Freiräume, sondern macht das Baby auf Dauer auch zufriedener und fördert außerdem seine Entwicklung.

 

Vorteile eines Spielbogens

Fördert die Entwicklung

Ein Spielbogen regt zum Sehen, Greifen und Fühlen an. Ideal für die Entwicklung des Babys.

Schult die Motorik

Durch das ständige Greifen nach dem Spielzeug schult das Baby die Hand-Augen Koordination.

Weckt den Bewegungsdrang

Seitliche Geräusche, wie zum Beispiel Glöckchen und Rassen, wecken in dem Kind den Wusch, sich zur Seite zu drehen.

Beschäftigt die Kinder

Auch die Eltern kommen nicht zu kurz. Das Kind ist mitunter einige Zeit beschäftigt und die Eltern können einer anderen Tätigkeit nachgehen.

 

Spielbogen-Variationen

Spielbögen gibt es in ganz vielen verschiedenen Variationen und für die verschiedensten Nutzungsmöglichkeiten. Hier eine kleine Auswahl:

  • Spielbögen aus Holz
  • Spielbögen aus Kunststoff
  • Spielbögen für die Krabbeldecke
  • Spielbögen für den Kinderwagen
  • Spielbögen für den Stubenwagen
  • Spielbögen für den Laufstall

Spielbögen können die Entwicklung des Babys fördern

Auf dem Markt werden diverse Babyspielzeuge angeboten, welche die Aufmerksamkeit des Kindes immer wieder auf sich ziehen ohne dabei allzu schnell langweilig und uninteressant zu werden. Eines davon sind Spielbögen, die es in verschiedenen Varianten zu kaufen gibt. Eltern werden von der riesigen Auswahl überwältigt sein und sich mit der Kaufentscheidung wahrscheinlich etwas schwer tun. Deshalb sollte man vor und beim Kauf ein paar wichtige Kriterien berücksichtigen.

Grundsätzlich sind Spielbögen sehr farbenfroh, sie werden auch häufig unter der Bezeichnung Activity Center oder Babytrapez angeboten. An dem mobilen Gestell sind verschiedene Elemente angebracht, die einen optischen oder akustischen Reiz ausüben. Somit wird das Baby zu verschiedenen Aktivitäten animiert und ist nicht nur ein passiver Zuschauer. Während des Spielens liegt das Baby auf dem Rücken und kann sich selbstständig mit den am Bogen angebrachten Elementen beschäftigen. Hersteller setzen dabei auf unterschiedliche Farben und Formen, manche Spielbögen geben auch Töne von sich, so dass die Neugierde und der Spieltrieb der Kleinsten angeregt wird.

Das Baby lernt mit Hilfe des Spielbogens, auch einmal Zeit alleine zu verbringen, die Eltern hat es ja dennoch jederzeit in Sichtweite. Diese profitieren davon, dass sie ihr Kind bei sich in der Nähe haben können, es aber nicht die ganze Zeit bespielen müssen, so dass auch mehr Freiräume entstehen. Eltern haben somit die Sicherheit, dass es ihrem Baby nicht langweilig wird, während sie sich auch anderen Dingen des Alltags widmen. Der Säugling lernt täglich dazu, vor allem, wenn sich die Elemente des Spielbogens auch austauschen lassen. Die niedlichen Spielfiguren aus Stoff können bei Bedarf auf als Kuscheltiere fungieren, und natürlich lässt sich der Spielbogen auch gut überall mit hinnehmen.

Das richtige Alter für die Beschäftigung mit einem Spielbogen

Viele Eltern fragen sich, wann ihr Kind denn eigentlich alt genug für solch ein Spielzeug ist? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn die Entwicklung von Babys schreitet unterschiedlich schnell voran. Damit sich das Kind beim Spielen mit dem Bogen entspannen und auch tatsächlich etwas damit anfangen kann, muss es eine gewisse Reife erreicht haben.

In erster Linie soll gezieltes Greifen geübt werden, darüber hinaus verbessert ein Spielbogen aber auch die Auge-Hand-Koordination. Um richtig nach einem Gegenstand greifen zu können, muss er vom Baby ordentlich mit den Augen fixiert werden können, das ist frühestens im dritten bis vierten Lebensmonat möglich.

Hat er Säugling dieses Alter erreicht, werden seine Eltern schnell bemerken, wie viel Vergnügen der Spielbogen ihm bereitet und dass sich seine Geschicklichkeit zusehend verbessert. Am Anfang ist es durchaus möglich, dass das Kind nur 10 bis 15 Minuten Interesse an dem neuen Spielzeug zeigt. Das liegt aber daran, dass Babys in diesem Alter schnell ermüden und die Nähe ihrer Eltern suchen. Laut Hebammen ist es ohnehin nicht gut, wenn man einem Kind zu früh einen Spielbogen anbietet, zu leicht kommt es zu einer Reizüberflutung, die wiederum Unruhe beim Kind auslösen kann.

Die verschiedenen Arten von Spielbögen

Das Angebot an Spielbögen auf dem Markt ist mittlerweile sehr groß, die einzelnen Modelle unterscheiden sich unter anderem in den verwendeten Materialien und den Einsatzmöglichkeiten. Der Spielbogen aus Holz ist der Klassiker, damit hat im Prinzip alles angefangen. An dem Trapez aus Holz sind verschiedene Spielelemente befestigt, wie zum Beispiel Ringe, Kugeln oder Tierfiguren. Die seitlichen Standfüße verleihen dem Spielgerät die notwendige Stabilität. Holz hat den Vorteil, dass es ein natürliches Material ist und darüber hinaus mit Langlebigkeit überzeugen kann.

 

Ganz ähnlich ist der Spielbogen aus Kunststoff, der sich im Grund nur im Material unterscheidet. Solche Modelle punkten vor allem damit, dass sie sich spielend leicht reinigen lassen, so dass ausreichend Hygiene gewährleistet ist. Außerdem ist das Gewicht eines solchen Spielbogens relativ gering, so dass er sich gut transportieren lässt. Sehr beliebt ist auch der Spielbogen aus Stoff, denn er ist schön weich, so dass sich das Kind nicht verletzen kann. Die Figuren lassen sich zum Schmusen oder zum Waschen in der Maschine ganz leicht abnehmen.

 

Zu den populärsten Ausführungen gehört der Spielbogen mit Decke, denn dieser ist für das Baby besonders bequem und für die Eltern außerdem praktisch. Normalerweise muss man für den Spielbogen erst noch eine Krabbeldecke oder andere Unterlage besorgen, diese ist in diesem Fall jedoch bereits vorhanden. Die Decke ist in der Regel sehr bunt gestaltet, manchmal sind auch noch knisternde Elemente integriert, so dass für das Baby auch die Bauchlage nicht uninteressant ist. Auf der Unterlage liegt der Säugling schön weich und komfortabel und ist zudem vor Bodenkälte geschützt.

Auf solch einer Decke kann das Kind auch die ersten Drehversuche unternehmen, denn der Körper wird immer sanft aufgefangen. Damit die Unterlage leicht gereinigt werden kann, besteht sie meistens aus pflegeleichtem Polyester. Das Material ist nicht nur strapazierfähig, sondern trocknet nach der Wäsche auch recht schnell. Im Handel findet man aber auch Spielbogen mit einer Decke aus reiner Baumwolle oder aus Mischgewebe.

Viel Abwechslung kann ein Spielbogen mit Lichtern und Musik bieten, denn hier steht nicht nur die Motorik im Vordergrund. Das Baby lernt nicht zur das gezielte Greifen, auch die akustischen und optischen Fähigkeiten werden gefördert. Bei vielen Modellen wird nicht nur Kindermusik abgespielt, sondern es sind oftmals auch noch knisternde Elemente und Glöckchen angebracht. Der Entspannung und Beruhigung des Säuglings dienen Spielbögen mit Naturgeräuschen.

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Es gibt nicht nur Spielbögen für den Heimgebrauch, auch ein Spielbogen für den Kinderwagen, die Babyschale oder die Babywippe sind eine herrliche und vielseitige Beschäftigungsmöglichkeit. Spielbögen für den Kinderwagen sind ähnlich ausgestattet haben aber kleinere Abmessungen. Der Spielbogen wird über den Kinderwagen gespannt, so dass die Kleinen während der Spaziergänge gut beschäftigt sind, wenn sie gerade nicht schlafen.

 

 

Die positiven Effekte des Spielbogens auf die kindliche Entwicklung

 

Die Auswirkungen eines Spielbogens sind sehr vielfältig, grundsätzlich fördert er die geistige und körperliche Entwicklung gleichermaßen. Die am Bogen befestigten Figuren sollen das Baby dazu animieren, danach zu greifen, das fördert seine natürlichen Reflexe sehr. Zunächst müssen die Elemente mit den Augen gut fixiert werden, damit das Kind gezielt die Hände danach ausstrecken kann. Augen und Arme müssen also optimal zusammenarbeiten, so dass die Hand-Augen-Koordination verbessert wird.

 

Auch der Seh- und der Hörsinn können von der Beschäftigung mit dem Spielbogen profitieren. Schon nach einigen Wochen ist der Hörsinn des Kindes sehr gut entwickelt, es erkennt Geräusche und Stimmen in der Umgebung ganz genau. Auf der anderen Seite hinkt das Sehvermögen aber hinterher, erst mit zwei bis drei Monaten wird der Blick fokussierter. Die Elemente am Spielbogen sind schön bunt, so dass sie die Sinne des Babys anregen und die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bewegt sich eines der Elemente durch Berührung, wird der Säugling diese Bewegung mit den Augen genau verfolgen.

 

Volle Aufmerksamkeit bekommen auch die akustischen Elemente am Spielbogen, dazu können neben Musik auch kleine Glöckchen oder Knisterelemente zählen. Nur wenn das Kind aktiv ist und die Arme nach oben streckt, werden bestimmte Effekte ausgelöst. Die Elemente sind so angeordnet, dass die Arme auch zu den Seiten hin bewegt werden müssen. Das animiert den Säugling wiederum dazu, sich auch etwas zur Seite zu drehen, irgendwann kullert er dann wahrscheinlich automatisch in die Bauchlage.

 

Wenn das Baby Tasten betätigt oder nach Figuren greift, so erfordert dies ein Höchstmaß an Konzentration, denn diese Leistung ist geistig sehr anspruchsvoll. Am Anfang sollte man dem Säugling jedoch nicht mehr als 15 Minuten unter dem Spielbogen zumuten, da die Aufmerksamkeit in diesem Alter noch nicht sehr lange anhält. Die Kleinen werden am Anfang nicht immer das Erreichen, was sie sich zum Ziel gesetzt haben, doch das spornt erst richtig an und fördert die Zielstrebigkeit.

Darauf kommt es beim Kauf eines Spielbogens an

Begibt man sich in ein Geschäft für Baby- und Kinderbedarf oder schaut sich im Internet um, wird man vom Angebot an unterschiedlichen Spielbögen schier erschlagen. Damit Eltern auch wirklich die Entwicklung ihres Säuglings fördern und das Geld in etwas Sinnvolles investieren, sollten die folgenden Punkte beim Kauf berücksichtigt werden.

 

Zunächst einmal kommt es auf die Ausstattung des Spielbogens an, also auch den daran befestigten Elementen. Es ist wichtig, dass eine ausreichend große Auswahl vorhanden ist, damit es dem Baby nicht so schnell langweilig wird. Die Spielzeuge sollten möglichst verschiedenartig sein und sowohl akustisch als auch optisch reizvoll sein. Sehr empfehlenswert ist auch ein kleiner Spiegel, so dass das Kind sich selbst beobachten kann. In den ersten Monaten landet alles mögliche im Mund, das gilt auch für das Spielzeug, Beißringe sind also positiv zu bewerten. Ein guter Spielbogen zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie die Elemente einzeln abnehmen kann. Gerade bei sehr jungen Säuglingen sollte man anfangs nur wenige befestigen und die Anzahl dann nach und nach steigern.

 

Was Muster und Farben angeht, so sind klare Muster und Motive unbedingt zu bevorzugen, da Säuglinge diese besser unterscheiden können. Hat ein Muster zu viele Details, übt es sehr starke Reize aus, die viele Babys überfordern und Unruhe verursachen. Bei Spielbögen mit Krabbeldecke sollte diese die Kälte von unten gut abhalten, darüber hinaus ist auf ein pflegeleichtes Material zu achten.

 

Sicherheit ist beim Spielen das A und O, deshalb sollten entsprechende Prüfsiegel, wie zum Beispiel GS, vorhanden sein. Alle Elemente müssen sicher angebracht sein und eine solche Größe haben, dass sie nicht vom Kind verschluckt werden können. Insgesamt muss der Spielbogen einen robusten Eindruck machen und mit einer hervorragenden Verarbeitung überzeugen können.